Sonntag, 28. Oktober 2012

Letzter Arbeitstag

Nun ist mein Praktikum schon wieder vorbei. Das macht mich traurig. Heute hatte ich es total lustig mit Xheme und Semere. Jeder Tag lernt man die Leute besser kennen und ich habe alle ins Herz geschlossen. Zac, ist es fertig,ich muss gehen und wer weiss, wann ich sie wieder sehen.
Sehen wir es positiv: Ich habe lauter tolle Erfahrungen gesammelt und viel Neues dazugelernt. Heute kam ich so richtig ins Arbeitsfieber. Ich konnte selber etwas austüfteln und als es nicht funktionierte, habe ich es immer und immer wieder probiert. Nun aber mal von vorne.
Morgens um 6.30 stand ich in Bonstetten bereit um abgeholt zu werden. Weit und breit niemanden zu sehen. Ich rief an, niemand nahm ab. Ups, der Chef hatte verschlafen.

Ihn hat wohl auch das Arbeitsfieber gepackt. Er arbeitet bis spät, weil er immer alles gern fertig und vorbereitet hat für den nächsten Tag. So geht er spät ins Bett und verschläft. Ich hatte mich unterdessen schon auf den Weg gemacht, da kam Xheme. "Steig ein, wir fahren zur Garage." Herr Nigg kam hinterher mit dem PW, bei welchem die Stossstange kaputt war. Er gab es in der Garage ab, kam zu uns, entschuldigte sich, rannte zur Bäckerei um Gipfeli zu kaufen und sprang dann hinten auf die Ladefläche. Und es ging wieder zurück zum Atelier. Semere war schon bereit. Wir besprachen den heutigen Tagesablauf. Heute hat Herr Nigg keine Liste gemacht von den mitzunehmenden Materialien, sondern es wurde geklärt, was zu tun sei und man musste selber mitdenken, was man dafür benötigt. Habe ich gemacht, denn ich verstehe nun schon gut, für welche Aufgaben welche Werkzeuge gebraucht werden. Ich habe dann alles aufgeladen. Dann ging's los nach Stallikon. Dort wurden zwei schwere tropische Pflanzen auf den Lieferwagen transportiert und es ging zurück zum Atelier. Wir assen Znüni, ich blieb im Atelier und die Anderen fuhren weiter zur Baustelle. Ich habe dann die Aufgabe bekommen beim Schacht weiter Rohre zu legen. Das ist echt komplizierter als es aussieht. Man muss zuerst gut überlegen, damit das Wasser dann auch nicht ausläuft. Während ich am Arbeiten war, kam plötzlich Regula mit etwa 10 Kindern vorbei. (Sie leitet jeden Freitag eine Spielgruppe.) Die Kinder kamen um die Quellen zu bewundern und plötzlich tauchte ich aus dem Schacht! Überraschung :)
Vorher
Nachher
Schlussendlich hatte ich alles fertig, habe schon weitergearbeitet, da fiel mir auf, dass immer ein bisschen Wasser entrinnt. Ich habe dann alles nochmals aufgemacht, doch dann funktionierte es gar nicht mehr. Ich habe verschiedenste Möglichkeiten ausprobiert, doch es wollte nicht. Herr Nigg kam und wir haben das Problem besprochen. Da merkten wir, dass es schon halb 1 war. Ab zum Mittagessen. Nachdem hat Herr Nigg die besprochene Idee noch umgesetzt und es funktionierte. Ich ging unterdessen mit Semere und Xhame Pflege machen. (Laub zusammengenommen, Rasen gemäht)
Als wir zurückkamen (16.30) machten wir Feierabend. Ich offerierte den Kuchen und wir sassen alle beieinander. Xheme brachte mich schliesslich zum Bahnhof und im Zug wurde mir dann so richtig bewusst, dass die 3 Wochen jetzt schon um sind. :(
Regula hat mir angeboten, sonst wieder einmal in den Ferien arbeiten zu kommen. Mal sehe'n! =)

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Vom Gärtner zum Automech zum Konditor

Hm, jetzt hab ich gerade den Kuchen in den Ofen getan, den ich morgen für meinen letzten Arbeitstag mitnehmen möchte. Hoffentlich wird er gut!
Heute morgen als ich aufwachte, hatte ich Schmerzen am Arm und an der Hand. Das, weil der Bohrer mir gestern den Arm verdreht hat, wenn er im Beton stecken blieb. So wurde ich dann am Morgen zum Automechaniker. Die Scheibe des Wagens hielt noch nicht ganz und ich habe fast den ganzen Morgen damit verbracht dies zu lösen. Wir haben es schliesslich geschafft und ich habe die Türe wieder zusammengeschraubt. Diese Arbeit war echt spannend und forderte auch das Köpfchen.
Dann habe ich etwa 10 Kübel Ponymist vorbereitet, denn das ist anscheinend der beste Dünger, den man haben kann. Aha, und der Mist stinkt nicht einmal! Als ich dann nichts mehr zu tun gehabt habe, habe ich mich nochmal den Äpfeln gewidmet und die Verfaulten ausgemistet. Im Atelier gibt's immer was zu tun, es wird einem nie langweilig.:)
Für den Nachmittag hat es geheissen, dass ich mit Xheme und Semere noch zu ein paar Gärten gehe. Ich habe mich schon gefreut, da hiess es Planänderung, ich bleibe im Atelier. Da war ich ein bisschen enttäuscht. Ich habe dann mit Herr Nigg und 2 andern, die extra gekommen sind, den vorbereiteten Betonschacht (von gestern) in die Erde getan und Leitungen mussten gelegt werden. Die Anderen haben das Meiste gemacht, so hatte ich nicht so viel zu tun, abgesehen, von Lehm zu transportieren. Das fand ich schade. Doch ich konnte dann noch eine Skizze machen vom ganzen Projekt.
Schliesslich musste ich mich heute noch von Karin verabschieden, weil sie morgen nicht arbeiten kommt. Ich bin traurig, dass mein Praktikum schon fast zu Ende ist. Gerade jetzt, wo ich mich wirklich super mit den Leuten verstehe. :(
Andererseits bin ich auch echt geschafft von der ganzen Arbeit und in der Schule kann ich mich körperlich wieder ein bisschen entlasten.



Verpflegung von Regula
Meine Lehmkübel

Meine Skizze

Ich werde morgen noch den letzten Tag geniessen. :)

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Die Planung, die Vorbereitung und die Kommunikation sind das A und O

1. Planung
2. Ausführung
In der Morgenfrüh ging's wider los. Die erste Aufgabe war es die verschiedenen Autos zu beladen. Es musste gut durchdacht sein, wer wann welches Auto nimmt, wo man was braucht und wie man fährt. Der Plan war, dass ich heute erst alleine zur Baustelle gehe und Herr Nigg dann später kommt. So beluden wir ein Auto für Xheme und Karin und eins für Herr Nigg. Ich nahm meine Werkzeuge zu Xheme und Karin, denn sie brachten mich zur Baustelle (Garten mit der langen Treppe). Ich war jedoch nicht richtig vorbereitet, da die Aufgaben für mich nicht ganz klar waren. Wir konnten uns dann aber aushelfen. Dann habe ich angefangen die Feuerdornen mit der Säge zu schneiden. Wäre nicht nötig gewesen, da es mit der Motorsäge viel einfacher geht. Nanu! Eine Stunde später kam Herr Nigg auf die Baustelle und die Unklarheiten wurden geklärt. Das war besser, denn alleine zu arbeiten macht mir keinen Spass, weil man niemanden zur Hilfe nehmen kann und auch keine Kompanie hat. So habe ich nur eine Viertelstunde Pause gemacht, da es recht kühl war. Am Nachmittag bin ich dann im Atelier geblieben und habe mit Herr Nigg und Regula Löcher in ein Betonrohr gebohrt. Dieses Betonrohr ist für eine Quelle gedacht, wo sich dann die Erde unten sammeln sollte. Wir haben viel diskutiert, denn jeder war anderer Meinung, wie man es am Besten machen sollte.  Ein anderer Gärtner hat sich auch noch an der Diskussion beteiligt. Ich habe dann schon angefangen zu bohren, da wechselten sie wieder die Meinung. "Planänderung", so meinte Herr Nigg. Gut, ich habe wieder von vorne angefangen. Während der Arbeit waren sich Regula und Herr Nigg nie richtig gleicher Meinung und wir kamen fast nicht vorwärts, weil so viel diskutiert wurde. Nun ja, schlussendlich haben wir es trotzdem geschafft :) Auf jedenfall wurden mir heute so richtig bewusst, wie wichtig die Planung, die Vorbereitung und die Kommunikation sind.

Dienstag, 23. Oktober 2012

Pflanzen setzen


Vorher
Der heutige Tag hat mir wieder gefallen. Obwohl der ganze Tag neblig und grau war, war es nicht kalt und geregnet hat es auch nicht. Morgen wird wahrscheinlich wieder gleich sein. Am Morgen wurde ich wieder von Karin in Hedingen abgeholt und wir fuhren zusammen zum Atelier. Meine ersten Aufgaben bestanden darin, den Wagen zu beladen. Dann habe ich noch das Auto geputzt. Dann fuhr ich mit Karin los, denn heute hatten wir viel Programm. Als erstes fuhren wir nochmal zu meinem ersten Kunden (dort wo ich die Treppe gemacht habe). Dort luden wir etwa 40 Steine aus und transportierten sie zum Garten. Uff, das war schwer. Der Kunde wollte eben die Holzabtrennung gegen eine Steinmauer ersetzen. Dann fuhren wir zur Baustelle von gestern.
Nachher
Heute musste ich glücklicherweise nur eine Stunde dort arbeiten. Ich habe Erde gleichmässig verteilt. Karin fuhr unterdessen nach Zürich, um Pflanzen abzuholen. Auf dem Rückweg holte sie mich wieder ab und wir fuhren zur nächsten Kundin nach Hedingen um die Pflanzen zu setzen. Wir tauschten die Sommerblumen gegen Winterblumen ein. Wir standen ein bisschen unter Zeitdruck, weil wir nachher noch einen weiteren Kunden hatten. Wir wurden dann etwa mit einer 20 minütigen Verspätung fertig und schon ging's weiter. Beim nächsten Kunden in Affoltern holten wir die Zeit wieder heraus und wurden genau fertig, als die Kundin nach Hause kam. Ich konnte dann direkt auf den Zug in Affoltern und kam schlussendlich eine Stunde früher nach Hause. :) Pflanzen einzusetzen macht Spass und mit Karin verstehe ich mich auch gut. Die Kundin in Hedingen war sehr freundlich und gab jedem von uns ein bisschen Trinkgeld. So meinte Karin: "Ich geh gerne hier arbeiten, denn sie gibt uns jedesmal etwas ;)"

Montag, 22. Oktober 2012

Dornen, überall Dornen

Aua, ich habe soo viele Spiessen in den Händen. Ich habe bis vorhin versucht alle rauszunehmen, doch einer ist noch immer drin. Ich musste heute jäten und trotz Handschuhen haben sich die Spiessen in meine Hand gebohrt. Der heutige Tag hat mir allgemein nicht so gut gefallen. Erstens wegen den Dornen, zweitens weil mein Fuss ab und zu weh getan hat und es war einfach total anstrengend heute.
Das heutige Projekt war es eine Treppe zu bauen. Meine Aufgabe war es, abgesehen vom jäten, Beton in Kisten abzufüllen und dann nach unten zu transportieren. Ausserdem habe ich noch einen Busch, der völlig zerfressen war, aus der Erde genommen. Ich habe auch noch mit dem Bläser Laub zusammengenommen. Das fand ich noch cool, aber es ist anstrengender als es aussieht.
Ausserdem haben wir heute noch Überstunden gemacht und bis 18.00 gearbeitet. Ich habe dann noch schwere Holzplatten aufgeladen, etc. Ich bin jetzt wirklich k.o.

Ich geh jetzt schlafen, damit ich wieder fit bin für die morgigen Arbeiten. :)

Samstag, 20. Oktober 2012

Spazierfahrten

Und schon ist wieder eine Woche rum. Es geht wirklich schnell. Da letztes Wochenende die Wasserleitung kaputt gegangen ist im Atelier hat Xhemes in einer der letzten Tage ein Loch gegraben und die Leitung repariert. Am Freitagmorgen mussten wir das Loch wieder füllen. Herr Nigg hat Erde und Steine mit dem Bagger reingeworfen und ich habe alles verstampft mit dem Handstampfer.
Ausserdem habe ich noch das Auto von innen her aufgemacht und die Scheibe repariert. Ist noch spannend zu sehen, wie das Innen alles aussieht und wie's funktioniert.
Jeden Freitagnachmittag ist Pflege angesagt. Mit Xhemes fuhr ich von einem Kunden zum nächsten. Wir haben die Rasen gemäht und das Laub zusammengenommen. Die meisten waren Wohnblöcke zu denen sie alle 3-4 Wochen hingehen um die Rasen zu mähen, etc.

Im Lieferwagen konnte man sich dann immer kurz ausruhen. Das war gut, denn durch die Hitze wurde die Arbeit noch anstrengender. So, nun ist aber Wochenende und Zeit zum ausruhen :)

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Pflegearbeiten

17.10.12

1. Projekt: Hecke schneiden mit Karin (Ich habe hauptsächlich die Blätter aufgeräumt und alles wieder gesäubert, durfte aber auch einmal ein Stück mit der Motorheckenschere schneiden. Das ist wirklich viiiel strenger als es aussieht. So ein Teil ist richtig schwer.)
Verpflegung: Keine
Bei diesem Kunden blieben wir bis kurz nach Mittag.




2. Projekt: Pflanzen einsetzen bei der Kundin von gestern
Verpflegung: Auch heute wurden wir wieder mit leckerem Kuchen und Kaffee empfangen
Wir beendeten das Projekt.


18.10.12

Projekt: Alle Pflanzen mussten zurückgeschnitten werden. Auch hier habe ich mich in der Zeit vertan. Es dauert länger als gedacht. Das Aufräumen war auch sehr streng, da von einem Baum viele kleine Früchte runtergefallen sind. Diese aufzulesen war ein Steiss.
Verpflegung: Tee, Schokoladeguetzli und Trauben
Am Morgen war es recht kühl, doch gegen Mittag begann es richtig heiss zu werden. Am Mittag habe ich mich ein bisschen gesonnt. :)



Wunderschöner Sonnenaufgang
Sonstiges: Ich mag meine Arbeitskollegen. Über Mittag und auch sonst haben wir immer spannende Gespräche. Ich habe auch schon hinterfragt, wie viel jeder verdient, etc... Das ist interessant.
Karin findet es komisch, dass Herr Nigg nicht mit mir duzis gemacht hat. Unter Gärtnern sei man meistens duzis. Semere ist aber auch nicht duzis mit Herr Nigg. Naja, eigentlich ist es nicht so wichtig.

Dienstag, 16. Oktober 2012

Ein sonnig-goldiger Herbsttag...

...und goldige Herbstäpfel. Aber nicht nur! Ich habe heute aus 35 Kisten alle verfaulten und verschimmelten Äpfel ausgemistet. Also für heute habe ich genug Äpfel gesehen. :P Es gab aber auch ganz leckere oder kleine süsse dabei.
Diese Arbeit war gut für mein Fuss, da er nicht so belastet wurde.
Ausserdem bin ich positiv überrascht, denn ich habe bis um 5 Uhr nachmittags keine Schmerzen verspürt. :)
Heute morgen hat Herr Nigg verschlafen und ich musste etwa eine Viertelstunde in der Kälte herumstehen. Als Wiedergutmachung bekam ich ein Gipfeli zum Znüni.
Am Nachmittag bin ich dann mit zum Kunden gefahren und wir haben ein Beet mit Brettern gegliedert und die Erde aufgelockert. Die Kundin war seeehr freundlich und wollte uns immer wieder Kaffee anbieten, ausserdem hat sie unsere Arbeit stündlich gelobt und sich immer wieder bedankt. Sie hat sogar ein riesiges Kuchenbuffet vorbereitet. Da wir nicht alles essen konnten, durften wir den Rest nach Hause nehmen.
Ich habe auch noch diverse kleinere Aufgaben gemacht und es war wieder ein abwechslungsreicher Tag. :D

Montag, 15. Oktober 2012

Glück im Unglück

Heute war ich nicht bei der Arbeit und ich war traurig darüber. Ich gehe nämlich wirklich gerne. Doch letzten Freitag habe ich meinen Fuss vertrampt und konnte fast nicht mehr laufen. Ich habe ihn jetzt das ganze Wochenende geschont und es geht mir schon viel besser. Bin zurzeit aber noch mit Krücken unterwegs. Ich war heute aber beim Arzt und der hat festgestellt, dass es nur eine kleinere Verstauchung ist und das bis nächste Woche wieder geheilt ist. Bin sehr froh darüber.
Am Morgen um viertel nach 6 habe ich dem Arbeitgeber angerufen und mich abgemeldet. Jetzt habe ich mich wieder gemeldet und gefragt, ob ich trotzdem für kleinere Arbeiten kommen darf. Er wird sich dann noch bei mir melden.
Ausserdem hat der letzte Kunde schöne Bilder aufs Internet gestellt mit seinem neuen Garten. Dieses hier gefällt mir ausserordentlich.


Freitag, 5. Oktober 2012

Platten fugen

Heutiges Projekt: Platten fugen



In der Früh hatte ich diverse Arbeiten wie Benzin abfüllen, Auto waschen und Boden putzen. Dann ging's ab zum Kunden. Diese Arbeit hat mir gefallen. Sie war nicht so anstrengend wie einen Baum einzupflanzen, doch muss man sehr genau sein. Vom Kunde wurden wir mit Gipfeli und Kaffee verpflegt und schöpften neue Kraft :) Am Mittag machte ich Feierabend, weil ich nun nach Deutschland vereise. Die erste Woche ist so schnell vergangen, aber hat mir sehr gut gefallen. Ich habe die Vielseitigkeit der Arbeiten des Gärtner kennengelernt. Ich finde es toll, dass ich noch mal 2 Wochen  kommen kann. So musste ich mich auch noch nicht verabschieden, kann jetzt aber eine Woche ausspannen.

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Bepflanzung eines Baumes


Die Pferde schauten mir bei der Arbeit zu.
Der heutige Tag war kühl und anstrengend. Glücklicherweise kamen wir aber nicht unter den Regen. Ich ging heute nicht zum Kunden mit und blieb im Atelier. Mein heutiges Projekt war einen Baum zu pflanzen. Dies kostete mich viel Kraft. Zuerst musste ich ein riesiges Loch graben. Dies habe ich unterschätzt. Es ging länger als gedacht. Dann wurden verschiedene Erdsorten hineingeschüttet, der Baum eingepflanzt, gegossen,...
Ausserdem habe ich den Rasen gemäht, Zäune zusammengerollt, Holz versorgt und Disteln ausgerissen.
Am Mittag war ich so kaputt, dass ich gleich eingeschlafen bin. Zwischendurch wurde ich mit Birnen und Tee verpflegt.
Am Ende des Tages durfte ich eine halbe Stunde früher gehen, weil ich so gut gearbeitet habe.

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Morgenstund hat Gold im Mund

Wir haben es geschafft. Der Garten ist fertig und er gefällt mir.
Heute in der Früh wurde ich von Karin abgeholt und wir fuhren zusammen zum Atelier. Es war ein herrlicher Morgen mit einem wunderschönen Sonnenaufgang.
Meine ersten Aufgaben: Kompost und Kies in Kübel abfüllen und Wagen beladen.
                                                
 Herr Nigg gab uns dann die Aufträge für heute und wir fuhren zum Garten. Heute habe ich viel gejätet, Pflanzen eingesetzt, Pfosten eingeschlagen, Erde zerstampft, Plattenränder mit Erde aufgefüllt, Treppe geputzt,... Mir gefällt die Gartenarbeit, da sie sehr vielfältig ist. Es gibt immer irgendwas zu tun.
In der Mittagspause habe ich mich wieder in der Sonne ausgeruht. Ich bekomme immer ein besseres Verhältnis mit den Mitarbeitern. Was jedoch speziell ist, dass alle Mitarbeiter ausser mir Herr Nigg duzen. Dann sprechen sie von Urs, während ich Herr Nigg sage. Das ist seltsam.
Ansonsten läuft alles perfekt und als wir heute ins Atelier zurückkamen, lernte ich die Frau von Herr Nigg kennen, Regula, welche sehr freundlich ist und uns sogleich einen selbstgemachten Süssmost offerierte. Ausserdem schenkte sie mir noch ein Kilo Äpfel. Da die Firma wenig Mitarbeiter hat, kennen sie sich alle sehr gut und es herrscht ein offenes, fröhliches Klima. Alle Mitarbeiter sind sehr sympathisch.
Das vollendete Werk

Dienstag, 2. Oktober 2012

Meine Treppe :)

Auch dies war wieder ein anstrengender Tag. Gestern habe ich mit Herr Nigg vereinbart, dass ich selbstständig vom Bahnhof zum Atelier komme. Doch heute in der Früh fuhren noch keine Busse in meine Richtung, also entschloss ich mich zu Laufen, nach einem halbstündigen Marsch, kam ich an. Doch für morgen werde ich wieder abgeholt.


Die erste Aufgabe bestand darin, den Kompost in Kübel abzufüllen und die Garage ein bisschen zu säubern. Danach fuhren wir nach Affoltern a. A. zum Kieswerk und holten uns Mergel. Angekommen beim Garten bahnten wir uns einen Weg durch den Nachbarsgarten und so konnten alle Materialien mit der Schubkarre transportiert werden. Anschliessend bei der 9 Uhr Pause kam der Kunde und sah unsere Arbeit an. Mit der Treppenausrichtung war er nicht ganz zufrieden, so änderten wir sie, und jetzt ist sie perfekt. (Siehe unten, Bild)
Meine Aufgaben heute: Treppe fertig machen, jäten und Werkzeuge aufräumen. Um halb 6 machten wir uns wieder auf den Weg zum Atelier. Bis dahin durfte ich sogar den Lieferwagen fahren. Dort angekommen, wurden wir mit einem Stück Kuchen erwartet und ich lernte auch noch zwei weitere Mitarbeiter kennen. (Karin, Schweizerin, 24 & Semere, Südafrikaner, 17)
Der heutige Tag hat mir sehr gut gefallen, vor allem weil die Sonne den ganzen Tag schien und ich die Treppe fertig machen durfte.

Montag, 1. Oktober 2012

1. Arbeitstag

Hungrig und erschöpft bin ich um 18.20 zuhause angekommen. Der erste Tag war wirklich anstrengend, aber umso glücklicher bin ich. Es ist alles sehr gut verlaufen. Um 6.17 nahm ich den Zug, fuhr nach Bonstetten und mein Chef, Herr Nigg, erwartete mich schon am Bahnhof. Zusammen fuhren wir mit dem Auto zum Atelier. Mir wurde ein Mitarbeiter vorgestellt (Xhemes, aus Kosovo, ca. 40 Jahre). Dann durfte ich sofort mit anpacken. Die erste Aufgabe bestand darin den Lieferwagen zu beladen. Zuerst kam ich mir ein bisschen hilflos vor, weil ich mich nicht so gut auskannte mit Werkzeugen. Aber der Chef ist sehr geduldig und erklärte mir alles ganz genau, wo ich was holen muss, etc. Im Dunkeln, da ich den Lichtschalter nicht fand, tappte ich in der Scheune umher. Doch dann ging's los. Wir fuhren nach Wettswil, wo wir im Garten einer Amerikanerin arbeiteten. Anfänglich habe ich immer wieder gefragt, was ich jetzt tun kann. Herr Nigg zeigte es mir vor und mit der Zeit konnte ich dann selbstständig arbeiten. Heute habe ich Wasserrohre zusammengesetzt und in die Erde gegraben und fast selbstständig eine Holztreppe gebaut. Auf das bin ich sehr stolz. Morgen werde ich die Treppe noch fertig bauen. Zwischendurch wurden wir mit Kaffee von der Amerikanerin verpflegt. Am Mittag hatten wir ein bisschen weniger als 1h Zeit um Mittagessen (selbst mitgebrachtes) einzunehmen. Im Ganzen habe ich 9 h 1/2 gearbeitet (von 7.30-9.00, 9.30-12.00 und 13.00-17.30)
Mir hat gefallen, dass ich sogleich als gleichwertige Arbeiterin aufgenommen wurde und mit anpacken durfte. Am Ende des Tages, sagte Herr Nigg zu mir, dass er sehr zufrieden mit mir ist. :)

Das Atelier